Klöppelmädscher
Meyers Großes Konversationslexikon in der 11. Aufl. von 1907, 6. Band, S. 151 nennt:
„Klöppeln, die Kunst aus Seiden-, Wollen-, Leinen-, Gold- oder Silberfäden und dergleichen mittels Klöppel in verschiedenen Schlägen durch Flechten oder Schlingen Spitzen, Schnüre, Borten ec. herzustellen; Weiteres siehe Spitzen (vgl. auch Handarbeiten). Um die Verbreitung des Spitzenklöppelns in Deutschland machte sich im 16. Jahrhundert Barara Uttmann (siehe dort) verdient.“
Weiter werden hier bereits Klöppelmaschinen vorgestellt! Das Klöppeln war insbesondere im Erzgebirge verbreitet und wurde hier meist von Frauen ausgeführt. Diese Art Handarbeit kam mit den Heimatvertriebenen nach Dettingen.
Im Museum gibt es seit Jahren eine größere Klöppelgruppe, die mit viel Kenntnissen und Fingerfertigkeit filigrane Kunstwerke klöppeln. Diese „Klöppelmädscher“ treffen sich immer Donnerstags in der Graslitzer Stube.

Ein Klöppelkissen oder Klöppelrolle mit Nadeln, Klöppel mit Hülsen und Vorlage.

