Hippolytkirche
Die spätgotische Wallfahrtskirche St. Hippolyt ist nur einen Steinwurf vom Museum entfernt und kann zu dessen Öffnungszeiten besichtigt werden. Beeindruckend sind die qualitätvollen Steinmetzarbeiten aus Gewölbe, Sakramentshäuschen und Zelebrantensitz. Dort ist auch das sogenannte „Dettinger Kreuz“ zu entdecken, eine Darstellung des hl. Hippolyt an ein T-förmiges Kreuz gebunden.
Im Museum präsentiert wird ein Münzfund aus der Sakristei, der die lange Wallfahrtsgeschichte des Ortes belegt. Die kleinen Münzen stammen fast aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und wurden zwischen dem 1340 und 1655 geprägt.
Kurzer Kirchenführer: https://dettinger-passion.de/kurzer-fuehrer-hippolytkirche/
Die Hippolytkirche ist zu den Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen.

Die Veränderungen der Zeit im Bild: Links undatiert zwischen 1900 – 1920 (von einer Kopie) und rechts aktuell

In der Kirche liegt ein Kurzführer aus, der von unserem Ehrenvorsitzenden, Helmut Winter, verfasst wurde:

Im Druckgussverfahren hergesteller „Zinnteller“ (Durchmesser 10 cm) mit einem Kunststoffeinsatz, darauf einen Höhne-Zeichung der Kirche mit dem Text „KARLSTEIN St.Hippolytkriche/Dettingen“, heraus gegeben von der Raiffeisenbank, vermutlich um 1990. Der erhabene Stempel auf der Rückseite stellt einen Engel dar, von 25 kleinen Kreisen umgeben. Die Materialuntersuchung erbrachte kein Zinn, sondern Reinzink!
In Aschaffenburg gab es seit dem Mittelalter Zinngießer; der letzte betrieb bis 2001 eine Zinngießerei (GÖRGEN 2026).
Literatur:
GÖRGEN, H. (2026): Die Geschichte der Zinngießerei Brandmüller.- Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftarchiv Aschaffenburg Bd. 18, S. 75 – 92, 25 Abb., Hrsg. von Joachim Kemper im Auftrag der Stadt Aschaffenburg [Seltersdruck & Verlag Lehn GmbH + Co.] Aschaffenburg.

