Museum Karlstein

Regionale Geschichte auf über 300 m²

Das markante Gebäude an der Schulstraße 2 wurde 1900 (oder 1905) als neues Schulhaus aus Ziegelsteinen und Mainsandstein (kaum sichtbar, da mit Farbe angestrichen) eingeschossig gebaut. 1913 wurde es aufgestockt und in der jetzigen Form erweitert. Nach der Nutzung als Schule wurde es 1967 Rathaus.
Die Interessengemeinschaft für Heimatgeschichte wurde am 16.04.1966 von Alois Hommrich, Fritz Ruf, Edwin Hussi, Helmut Winter, Emil Hofmann und Emil Kolb gegründet. Schon 1966 bat dieser Zusammenschluss um einen Raum im Rathaus, der schon am 26.08.1966 im 1. Obergeschoss (heute Vorgeschichte) bereit gestellt wurde. Im November 1971 kam der Raum mit der Schlacht bei Dettingen hinzu – es war das 1. Heimatmuseum im alten Landkreis Alzenau (GRIEBEL 1975).
Mit dem Umzug der Gemeindeverwaltung 1985 in das neue Rathaus wurden die Räume für eine Nutzung durch den Geschichtsverein frei. Zug um Zug wurden mit enormer Eigenleistung und mit Hilfe von Gemeinde und Sponsoren verschiedene Themenräume eröffnet. Inzwischen ist auf über 300 m² örtliche und regionale Geschichte zu sehen und erleben.

„Ein solches Museum hätten wir hier nicht erwartet!“ – immer wieder äußern sich Besucherinnen und Besucher des Museums voller Staunen und Lob über die Präsentation der lokalen und regionalen Geschichte im Karlsteiner „Heimatmuseum“.

Kommen Sie mit auf einen Rundgang durch die Jahrhunderte!

Keller

Geologie, Gesteine und Mineralien, Erze, Rohstoffe, Braunkohle-Abbau, fossiles Holz, …

Erdgeschoss (separater Eingang)

Graslitzer Stube
(Ergotherapie Reblin)

Außengelände

Rasenfläche vor dem Museum
Schaukasten

1. Stock

Vor- und Frühgeschichte
Gräberstraße
Schlacht bei Dettingen

2. Stock

Römer und Germanen
Orts- und Siedlungsgeschichte bis 1800
Dorfleben 1850–1950
Eisenbahn & Mainschifffahrt
Bürgerliche Wohnkultur (um 1900)
Kirchenbau der Moderne

3. Stock (Dachgeschoss)

Kinderwelten mit Spielzeug aus mehr als 100 Jahren

Details und weitere Infos finden Sie auf dem Info-Blatt – hier zum Herunterladen:

Das Museumsgebäude ist auch der Wohnraum für Vögel (Schwalben, Mauersegler), die am überstehenden Dach mit Nisthilfen angesiedelt wurden.

Literatur:

GRIEBEL, E. (1975): Noch klein, aber sehenswert: Das Heimatmuseum in Dettingen.- Spessart. Monatsschift des Spessartbundes Zeitschrift für Wandern, Heimatgeschichte und Naturwissen Heft August 1975, S. 9 – 10, 3 Abb., [Druck und Verlag „Main-Echo“ Kirsch & Co.] Aschaffenburg.