Erlöserkirche Karlstein (evangelische Kirche Dettingen)

Für die in der Minderzahl evangelischen Bürger Karlsteins wurde an der Ecke Taunusstraße – Erlenstraße (damals der Rand der Bebauung) eine neue Kirche erbaut und 1961 eingeweiht. Sie hat einen quadratischen Grundriss, ist aus einem Ziegelstein-Sichtmauerwerk und einem Dach aus Kupfer errichtet worden. Vor der Kirche pflanzte man Pyramidenpappeln, die schnell zu enormer Größe heran wuchsen. Zum 50jährigen Jubiläum (2011) wurde sie als Kirche und Gemeindesaal renoviert und der Innenraum neu gestaltet. Vor der Kirche wachsen Kirschbäume. Daneben sind Wohnräume der Kirchengemeinde Kahl-Karlstein in gleicher Bauweise angebaut, an dem sich ein ummauerter Innenhof anschließt.
Das helle (trotz der kleinen Fenster) Innere der Kirche ist sehr schlicht, es gibt eine hölzerne Empore und darauf eine Orgel.


Links: Die Grundsteinlegung 1960 mit dem ehemaligen Dettinger Bürgermeister Fritz Wiedemann (*??? †???). Rechts: Die Kirche im Rohbau 1961 (Fotos Archiv des Geschichtsvereins Karlstein).
„Die 1961 eingeweihte Erlöserkirche ist ein in seiner Klarheit wunderbar harmonischer Kirchbau. Architektonisches Grundprinzip ist das Quadrat. Der Vorplatz, die Vorderfront und der Innenraum haben exakt die gleichen Maße. Auch viele andere Elemente der Gestaltung nehmen die Form des Quadrates oder des gleichschenkligen, griechischen Kreuzes auf: vom Altar über die Fenster bis zum Dachkreuz. er helle Innenraum empfängt die Besucher mit schlichten weißen Wänden und einem Fußboden aus warmen Naturholz, ein wunderbarer Ort der Einkehr, der Meditation und Gottesdienstfeier.“
(Text von der offiziellen Internetseite).
Die Kirche ist täglich von 9 – 19 Uhr geöffnet.
Literatur:
GRIEBEL, E. (1975): Dettingens Kirchen – alte und neue Kunstdenkmäler.- Spessart. Monatsschift des Spessartbundes Zeitschrift für Wandern, Heimatgeschichte und Naturwissen Heft August 1975, S. 10 – 11, 3 Abb., [Druck und Verlag „Main-Echo“ Kirsch & Co.] Aschaffenburg.

