Michael Hansmann

Karlsteiner Sudetenland Recherche 2026

Nach dem 2. Weltkrieg vertrieb man die deutsch sprechende Bevölkerung aus Tschechien und eingeschränkt auch in den Nachbarländern.

Viele wurden von der amerikanischen Verwaltung Bayern zugeteilt, so dass um 1950 etwa 25 % der Bevölkerung in Bayern Vertriebene waren. So haben sehr viele heutige Menschen Vertiebene unter ihren Vorfahren nachweisen können. Der Heimatforscher Michael Hansmann vom Gechichtsverein Karlstein zeigte den 18 Interessierten, wie man in Tschechien nach Menschen suchen kann. Dazu braucht man den Namen des Wohnortes in tschechischer Sprache.

Es gibt 8 Hauptarchive in Tschechien, die regional zuständig, den Onlinezugriff auf die eingescannten Unterlagen ermöglichen. Da es keine Norm gibt, funktioniert jede Plattform etwas anders, aber mit etwas Übung kann man den gesuchten Namen finden. In einem Vortrag am 03.05.2026 in der Graslitzer Stube im Heimatmuseum Karlstein wurden diese Recherchemöglichkeiten an Hand eines Beispiels (Familie Oskar Dannler) mit Hilfe einer Präsentation vorgestellt. Nach Aufarbeitung der Präsentation wird diese als PDF online gestellt, sodass die Recherche nachvollzogen werden kann. Zusätzlich werden die Links zu den einzelnen Archiven und Dokumentationsseiten in kürze hier erscheinen bzw. noch ergänzt. Am Ende des Beitrags ist ein PDF mit Ortsnamen in Deutsch gegenübergestellt ist die tschechische Bezeichnung.

Einstiegsseite über die man zu unterschiedlichsten Recherchemöglichkeiten kommt unter anderem zu Tschechien.:

https://www.familia-austria.at/index.php

Direkte Einstiegsseite zu Tschechien.:

https://www.familia-austria.at/index.php/forschung-und-service/netzrecherche/111-matriken-im-netz/482-tschechien


Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert