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Phonolith aus dem Lindig

Phonolith vor dem Museum in Karlstein. Das größte Stück des Steins ist vom Bauhof der Gemeinde Karlstein (Dank an David STRANSKY und Florian KNERR) an das Museum in Karlstein transportiert worden. Die weiße Fläche ist eine Kluft, in der das Gestein dünn weißlich verwittert ist. Der Geologenhammer als Maßstab ist 40 cm lang;
aufgenommen am 19.03.2025.

Gerölle des Phonolithes finden sich sehr selten in den Schottern des Maines, die zwischen Kleinostheim und Kahl in Kiesgruben zugänglich sind. Große Blöcke des auffällgen Gesteins wurden im Pleistozän mittels Treibeis des Maines verdriftet. Ein solcher, ca. 2 t schwerer, gut gerundeter Block mit der typischen weißen Verwitterungsrinde fand sich ca. 1987 in der Kiesgrube VOLZ in Kahl am Main und wurde von hier zur Gartengestaltung nach Dettingen an das Anglerheim neben dem Fußballplatz gebracht.

Durch die weiteren Forschungen ist inzwischen herausgefunden worden, dass es in Kleinostheim mindestens unterschiedliche 3 Phonolith-Vorkommen gibt. Das seit mehr als 100 Jahren verschollene Vorkommen befindet sich im Lindig unter der Waldstadt und dieses Vorkommen ist die natürliche Quelle für den Stein vor dem Museum in Dettingen. Der wurde als Eisdriftblock über etwa 6 km verlagert.
Die Überraschung im November 2025! Etwa 1 t schwerer Eisdriftblock eines Phonoliths: die hellen Kluftflächen
zeigen, dass der Fels vor dem Freilegen größer war; gefunden bei den Bauarbeiten desKreisels an der A45 im Industriegebiet Alzenau Süd. Das Gestein stammt aus dem Vorkommen unter der Waldstadt bei Kleinostheim.

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